Uetersener Maschinenfabrik GmbH & Co., Uetersen


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Zur offiziellen Homepage: Hatlapa Uetersener Maschinenfabrik.

Firmen-Geschichte

Das Werk in Uetersen wurde 1919 vom Ingenieur Max Hatlapa gegründete. Gebaut wurden Decksmaschinen wie Lade-, Ruder- und Ankerwinden für Schiffe. Ende der 1930er Jahre kommt die Fertigung des sogenannten Schienenkuli hinzu. Diese sehr leichte Diesellok für Feldbahnen mit 5 PS Leistung wird bis 1942 für die Ad. Strüver KG in Hamburg gebaut. Da der Schiffsbau nach dem II. Weltkrieg von den Alliierten untersagt wird, weicht Hatlapa auf andere Produkte aus und nimmt 1947 auch den Bau von Feldbahnlokomotiven wieder auf. Hatlapa entwickelt nun aber ein eigenes Typenprogramm und baut bis 1955 kleinen Diesellokomotiven, darunter auch normalspurige Rangierlokomotiven. Die Motoren bezog man von anderen Werken, u.a. von Faryman und KHD.

Das Werk ist heute Schiffbauzulieferer und stellt Decksmaschinen, Kompressoren und Ruderanlagen her. Seit 31, Oktober 2013 gehört das Werk zur Britischen MacGregor-Gruppe.

 

Produktionszahlen

Die Lokomotiven wurden in laufende die Fabriknummernzählung eingereiht, so daß eine Aussage über die Stückzahl der hier gebauten Lokomotiven schwierig ist. Von 1938 bis 1942 sind ca. 210 Schienenkuli in den Hatlapa-Unterlagen verzeichnet, welche offensichtlich allesamt für Strüver gebaut wurden. Zwischen 1947 und 1955 sind dann etwa 306 weitere Lokomotiven in Eigenregie geliefert worden, darunter auch vier normalspurige Rangierlokomotiven. Der "Rest" waren kleine Feldbahnlokomotiven.

Für die Umfangreichen Angaben zu diesem Hersteller möchte ich mich an dieser Stelle bei Herrn Jürgen Wening bedanken! Herr Wening sammelt seit Jahren Material für ein Buch über die bei Hatlapa gebauten Lokomotiven. Wer noch Fotos, Schriftdokumente aller Art, Daten, Werbeanzeigen, Literaturangaben, Verbleibhinweise oder irgend etwas anderes zu diesem Hersteller hat, soll sich bitte melden. Nachrichten per e-mail an den Autor dieser Seiten werden an Herrn Wening weiter geleitet.

 

Quellen


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© Jens Merte